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AKTUELLES:


Bücherzelle am alten Göhrenzer Bahnhof eingeweiht



Seit vergangenem Wochenende (25.September 2021) 
gibt es eine "Bücherzelle" bei uns in Göhrenz.


Das ist eine ausgediente Telefonzelle, in der Bücher zum Tauschzweck eingestellt und entnommen werden können.

Sie wurde in der privaten Straße "An den Kastanien" aufgestellt und lädt Groß und Klein dazu ein, 
ihre gelesenen Bücher gegen ungelesene Bücher einzutauschen.


Getreu dem Motto: "Eins nehmen, Eins lesen, Eins geben" lädt die Bücherzelle Alle herzlich ein,
diese Gelegenheit zu nutzen, zu unterstützen, mitzugestalten und zu befüllen.

Im Namen der Ideengeber und Eigentümer des tollen Projekts wünschen wir viel Freude beim Nutzen. 



Spielplatz-Renovierung am 2. Oktober 2021

Zur Überholung des Spielplatzes sind alle Göhrenzer und Albersdorfer ganz herzlich eingeladen.

=> hier geht es zur "Spielplatzseite"


Herbstfeuer am 25. September Sportplatz Transval ab 17°°Uhr 

Der Heimatverein plant ein Herbstfeuer als Ersatz zum ausgefallenen Kinder- & Dorffest.

Die Göhrenzer & Albersdorfer sind herzlich eingeladen, sich in gemütlicher Runde auf Abstand und entsprechend den gültigen Bedingungen mal wieder zum Herbstfeuer zu treffen.

Es wird der Witterung angepasste Getränke und echte Thüringer Bratwurst geben.



Seniorenfahrt am 8. September nach Erfurt zur Buga

Am Mittwoch, den 8. September 2021 geht es in diesem Jahr per Bus nach Erfurt zur Buga.

Wir freuen uns auf die blütenreiche Bundesgartenschau, die auf dem ehemaligen ega-Gelände und anderen Standorten besucht werden kann.



Ein Beitrag in den Markranstädter Nachtschichten vom 17.12.2020 (der ganze Beitrag incl. Bildern auf der Internetseite der Nachtschichten)

Kita-Standort bei Spaziergang entdeckt!

 

Auf die folgende investigative Reportage müssen wir Sie mit ein paar Sätzen vorbereiten. Es geht um Göhrenz! Eine Markranstädter Exklave, für die der Lockdown praktisch schon seit ihrer urkundlichen Ersterwähnung fest in der Ortschronik verankert ist. Eigentlich wollten wir für unseren Beitrag mit Ortsvorsteher Jens Schwarzer einen Spaziergang durchs Dorf machen. Dumm gelaufen. Wenn man in Göhrenz die Abstrandsregeln einhalten will, steht einer am Ortseingangs- und sein Gesprächspartner am Ortsausgangsschild. Labern impossible. Also haben wir die Zeitreise telefonisch abgesagt und ihn gebeten, allein loszulaufen. Dass die investigative Reportage jetzt trotzdem erscheinen kann, ist einem technischen Zufall zu verdanken.

 

Jens Schwarzer hatte vergessen aufzulegen. So wurde das Handy in seiner Jackentasche zum Super-Spreader für hoch infektiöse Nachrichten. Wir brauchten das nur noch mitzuschneiden und abtippen zu lassen. Bitteschön: Hier ein ganz persönlicher Jahresrückblick des Göhrenzer Ortsvorstehers:

 

In diesen ruhigen Zeiten ist es in Göhrenz noch ruhiger geworden. Nur die beiden Durchfahrtsstraßen werden morgens und abends noch mäßig frequentiert. Ab und an begegnet man auch Leuten, die ihre bellende Berechtigung zum Rausgehen an der Leine durch den Ort führen. Kinder sind nur hinter Gardienen zu sehen, den sehnsuchtsvollem Blick in Richtung Schule oder Kita gerichtet, die irgendwo hinter dem Horizont liegen müssen.

 

Ja, für Göhrenz hat sich in der Pandemie kaum etwas geändert. Es mussten keine Läden oder Kitas geschlossen oder gar über Beschränkungen von Gottesdiensten in einer Göhrenz-Albersdorfer Kirche gesprochen werden. Haben wir alles nicht! Kein Laden, keine Kita, keine Schule, keine Kirche, kein Ortsbegegnungszentrum, keine Museumsmühle, kein Schloss, kein Industriegebiet und auch keine freiwillige Feuerwehr.

 

Eigentlich ein Top-Job für einen Dorfkanzler. Wo nichts ist, kannste nicht viel falsch machen. Und noch eigentlicher ist somit alles beim Alten. Fast jedenfalls.

 

Es gab auch schon Zeiten, in denen im Ort drei und mehr Kneipen ihren Lebensunterhalt bestritten haben, in denen es einen Kindergarten und ein Gemeindeamt gab, in denen es einen Bahnhof inklusive Gleisen und täglich verkehrenden Zügen zwischen Plagwitz und Lützen gab, die bis hin in die prosperierende Metropolregion Pörsten im Herzen von Sachsen-Anhalt reichten. Und das bei deutlich geringeren Einwohnerzahlen als heute!

 
 Eine gut gehende und durch den Krieg insolvente Baumschule hat ihre Bäume in der Waldsiedlung und an anderen Stellen hinterlassen. Diese prägen bis heute das Ortsbild nachhaltig. Bis vor kurzem wohnte dort sogar ein adeliger Sachse mit moritzburger Migrationshintergrund, auch ein Bauunternehmen hatte sich angesiedelt und schloss vor Jahren aus Altersgründen wieder. Auch einen gutgehenden Schweinestall gab es mal auf Albersdorfer Flur. Heute wohnen dort „Neugöhrenzer“ Bürger.


 Und nicht zu vergessen die Kohleförderung, die den Ort zu einem „Bergmannsdorf“ machte. Manche Touristen sind zwar der Meinung, die Zeit der Entstehung von Braunkohle stünde in Göhrenz erst noch bevor, aber spätestens beim Anblick der neuen Straße und moderner Brücken ins Nichts nehmen sie von ihrer Überzeugung Abschied.

 

Nein, die Kohle-Zeit ist lange vorbei. Viele Häuser von damals sind bereits dem Zahn der Zeit oder des Baggers zum Opfer gefallen. Das hat uns letztlich einen großen See, ein Kraftwerk, eine Fernwärmeleitung und viele Senken infolge Tagesbrüchen in der Gegend hinterlassen.


 Die Schachthäuser an der Albersdorfer Straße zeugen noch heute von dieser Zeit … uups, zu weit gelaufen! Das ist ja nicht mehr Göhrenz. Schnell zurück, bevor die Kulkwitzer Grenztruppen auf mich aufmerksam werden.

 

Heute ist hauptsächlich noch Landwirtschaft und Viehzucht in Göhrenz erhalten geblieben. Fast möchte man den alten Zeiten nachtrauern. Aber das liegt nicht im Naturell eines alteingesessenen oder gar zugezogenen Göhrenz-Albersdorfers.

Wir schauen optimistisch in die Zukunft! Dort zeichnet sich in den kommenden Jahren ein Ortsbegegnungszentrum im Transval ab, das ganz sicher von den Einwohnern rege für gemeinsame Veranstaltungen, Kaffeekränzchen oder Zusammenkünfte und Feiern genutzt wird. Auch die Veranstaltungen des Heimatvereines werden dadurch deutlich einfacher, da Wasser und Strom quasi vorhanden sind und nicht erst mühevoll organisiert werden müssen.

 

Wir haben den Elster-Saale-Radweg, der durch Göhrenz verläuft und direkt an einem Ziegengehege vorbei führt. Das gehört zwar auch nicht mehr zum Göhrenzer Staatsgebiet, aber geografisch schon. Hier ließe sich bestimmt auch was daraus machen – und wenn auch nur Werbung für Göhrenz und seine kulinarischen Attraktionen. So es sie wieder gibt. Dabei könnte man auch gleich die dem Vandalismus zum Opfer gefallene Rast-Hütte neu errichten, um den Radlern und Spaziergängern wieder eine Gelegenheit zum Verschnaufen zu bieten.

 

Außerdem ist Göhrenz der einzige Ortsteil Markranstädts mit eigenem Ufer am Kulkwitzer See.
 Daraus kann doch etwas entwickelt werden – vorsichtig und unter Einbeziehung der Anwohner und des einzigen Kiosks in Göhrenz natürlich. Die ansässige Tauchschule könnte an einer Entwicklung unseres Ufers ebenso partizipieren wie die vielen Badegäste, die den flachen, kinderfreundlichen Göhrenzer Strand sehr zu schätzen wissen. Leider muss dafür noch auf die Rückführung des Zweckverband-Geländes an Markranstädt gewartet werden.

 

Ist das passiert, sieht meine Fantasie bereits Dinge wie Sand am bisherigen Kies-Strand; vernünftige Zugänge dahin, wodurch auch Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren an das Ufer gelangen und die Reinigung einfacher funktioniert und auch die Feuerwehr ihr Boot zu Wasser lassen kann. Ich sehe tolle Klettergerüste am Strand, geregelte und ausgewiesene Feuerstellen zum Grillen, regelmäßig geleerte Müllbehälter und Hundetoiletten; ich sehe eine Badeinsel und Strandkörbe … Bin ich schon Größenwahnsinnig?

 
 Möglicherweise erkennt ein geschäftstüchtiger Unternehmer auch das Potential und eröffnet eine kleine gepflegte Übernachtungsgelegenheit am Rande des befestigten Parkplatzes? Ich gleite bereits in Tagträume ab...

 

Für die nahe Zukunft sehe ich in Göhrenz DEN  Standort für DIE neue Markranstädter Kita, welche derzeit im Stadtrat diskutiert wird und für die eine Interimslösung am Stadtbad errichtet wird. Göhrenz liegt sozusagen auf dem Weg zwischen der Leipziger Arbeit und dem eigenen Familienstandort der Markranstädter und würde unserem Ort sehr gut zu Gesicht stehen. Es gibt sogar mehrere denkbare Standorte für eine neue Kita und es gibt in einer aufstrebenden Kommune wie Markranstädt auch weiterhin Bedarf. Ein Hoch auf unsere Kinder – ein Hoch auf die Zukunft.

 

Und nicht zuletzt sind WIR als Einwohner von Göhrenz und Albersdorf und die vielen ansässigen Handwerksunternehmen diejenigen, die von einer heute noch geträumten Zukunft profitieren.

Später wollen wir doch einmal unseren Kindern und Enkeln erzählen können, wie es damals so war in Göhrenz, damals im Zeichen der Pandemie – damals im Jahr 2020.

 

So, liebe MN-Leser, das war der Reisebericht von Jens Schwarzer. Und jetzt sage noch einer, ein Ortsvorsteher hätte keinen Humor. Der hier hat sogar Visionen! Wir haben ihm nach dieser Leistung jedenfalls spontan den akademischen Grad eines Nachtschichtlers h.c. verliehen.

Sozusagen als Dank für diese hohe Verpflichtung bat er uns, anschließend noch einen finalen Aufruf zu veröffentlichen, der da lautet: „Gern nehme ich weitere Ideen zu Göhrenz und Albersdorf auf.
 Schreiben Sie uns Ihre Vorschläge oder Kritiken unter or-goehrenz@web.de ! Ich melde mich bei Ihnen.“



So langsam geht es auf den Herbst und damit auf die weniger hellen Tage des Jahres zu.
Wir wünschen allen Einwohnern ein gesundes Rest-2020 und noch schöne Tage bis Weihnachten :-) .


Sonnenaufgang und Mond am 8. April von Göhrenz aus gesehen:

Sonnenaufgang - vom ehem. Bahnhof aus gesehen (in Richtung Lausen) Mond am 8. April - ca. 21:30 Uhr

 

!Wichtíg! Absage des Osterfeuers 2020 !Wichtig!

Leider müssen wir das Osterfeuer nun komplett absagen. 
Wir freuen uns auf ein gesundes Osterfeuer 2021


6. März 2020: 2-jähriges Bestehen der Jugendfeuerwehr Gärnitz.

Heute wurde in der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Gärnitz das 2-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr gefeiert.
Zu Gast waren neben dem Bürgermeister Herrn Spiske auch Ortsvorsteherin Carmen Osang und Stadträtin Frau Geppert,
deren Firma bereits vor 2 Jahren die Finanzierung der "Arbeitskleidung" der Nachwuchs-Feuerwehr unterstützt hatte.

Neben einer tollen Torte, Getränken und Ansprachen der Wehrleiter und des Bürgermeisters, ging es anschließend
für den Nachwuchs in luftige Höhe mit der Drehleiter der FFW Markranstädt. Auch mit dem Einsatzfahrzeug durften die Kids mitfahren.

Herr Spiske durfte auch mit in luftige Höhen.
Im Gegensatz zu den Kindern allerdings sogar bis zur vollen Länge der Drehleiter auf ca. 34m Höhe.

Der Abstieg folgte direkt im Anschluss. Mal sehen, wie das richtigen Leben so spielt.

Wir gratulieren den Kindern und den eherenamtlichen Feuerwehr-KameradInnen
für 2 Jahre erfolgreiche Kinder-& Jugendarbeit und freuen uns auf die tatkräftige Unterstützung
der freiwilligen Wehr bei unseren Göhrenzer Veranstaltungen.

Hoffentlich kommt es nie zu einem ernsthaften Einsatz - und wenn doch,
sind wir als Göhrenzer und Albersdorfer gewiss, bestens geschützt und behütet zu sein. 

  

 

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